Literatur

 

Auf die Bühne, fertig, los ...?
- Die Fachschaft Literatur

 

Wenn man durch die Scheiben des PZs blickt und die Schüler und Schülerinnen beim Literaturunterricht beobachtet, weiß man direkt, hier läuft Schule auf einmal ganz anders! Wir lachen, schreien, wüten, klopfen, springen, tanzen und vor allen Dingen dürfen und müssen wir in diesem Fach nämlich eines: spielen. Wir versetzen uns in andere Rollen und reflektieren diese kritisch.

  • Wie sitzen, gehen und stehen eigentlich wütende, verliebte oder ängstliche Menschen?
  • Wie viele verschiedene Möglichkeiten, Wut und Traurigkeit auszudrücken, haben wir eigentlich?
  • Was passiert in diesen Situationen mit unserer Stimme?
  • Und habt ihr euch eigentlich auch schon mal von Bruce Benner in Hulk verwandelt oder einem Stuhl einen Heiratsantrag gemacht?

Diesen und weiteren Fragen gehen wir im ersten Halbjahr im Rahmen eines schauspielerischen Grundkurses nach, um im Anschluss mutig und ausdrucksstark auf der Bühne zu agieren. Schnell merken wir neben dem ganzen Spaß und der Lautstärke: gutes Theater braucht auch viel Ruhe, Ernsthaftigkeit und Präsenz.  

Das ist nicht ganz leicht, stärkt aber viele in ihrem Selbstbewusstsein! Mit diesen gestärkten Kompetenzen im Gepäck kommen wir dem Abenteuer Theateraufführung immer näher. Ein literarisches Werk im weitesten Sinne bildet hierbei den Grundbaustein. Hierbei werdet ihr euch dem Text kreativ-gestalterisch nähern und dabei ganz verschiedene Möglichkeiten der ästhetischen Umsetzung kennen und beurteilen lernen.

Mit Hilfe grundlegender Urteilskriterien nähern wir uns diesem wahnsinnigen Mythos Theater an immer mit der Frage im Hinterkopf: „Was habe ich da eigentlich gerade gesehen?“ So steht wie in keinem anderen Fach die Verzahnung von Theorie und Praxis im Vordergrund und durch den spielerischen und emotionalen Bezug können auch Schülerinnen und Schüler, die bisher von Dramen im Deutschunterricht nur Albträume bekommen haben, womöglich endlich verstehen, warum Woyzeck so verrückt, Faust so getrieben, Gretchen verzweifelt und Hamlet im Grunde tief egoistisch ist.

Aber machen wir uns nichts vor: Theater ist wunderbar, aber macht viel Arbeit! Für einen grandiosen Theaterabend muss man proben! Und dann gibt es da noch dieses Lampenfieber: Sitzt das Kostüm? Kann ich meinen Text noch? Sind meine Eltern schon da?

Aber nach der Mutprobe gibt es Applaus, eine Theaterrose, viele stolzen Menschen und im besten Fall eine Erinnerung, die man in seinem Leben nicht mehr vergisst, weil man sich so schrecklich lebendig fühlt, wie schon Oscar Wilde richtig erkannte:

„Ich liebe es, Theater zu spielen, es ist so viel realistischer als das Leben“.

 

 

Dieser Bereich wird zurzeit bearbeitet.

 


 

Leistungskonzept

  • Leistungskonzept Literatur

Sekundarstufe I

  • Schulinternes Curriculum Literatur [G8]
  • Schulinternes Curriculum Literatur [G9]

Sekundarstufe II

  • Schulinternes Curriculum Literatur Einführungsphase
  • Schulinternes Curriculum Literatur Qualifikationsphase

 

 

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