Elternmail vom 16.04.2021

Wie Sie bereits wissen, werden wir ab nächster Woche wieder nach einem alten neuen System arbeiten. Die Schülerinnen und Schüler sollen wieder in Präsenz beschult werden und werden zunächst wieder im Wechselunterricht in die Schule zurückkehren.

Wir beginnen wieder mit der Gruppe der sogenannten A-Woche, als ob die Ferien eine Woche länger gedauert hätten. Für die Oberstufe verändert sich nichts.

Die erweiterte Schulleitung hatte sich entschieden, einige Tage der schriftlichen Abiturprüfungen zu Studientagen ohne Präsenz in der Schule umzuwandeln, damit die Abiturientinnen und Abiturienten optimale Bedingungen für ihre Klausuren vorfinden. (23.04., 27.04., 29.04., 04.05.) Um die Tage trotzdem produktiv nutzen zu können, haben wir den Kolleginnen und Kollegen vorgeschlagen, an diesen Tagen Klassenarbeiten anzusetzen. Die Kolleginnen und Kollegen stehen auf der einen Seite in Zugzwang, nach dem Willen der Landesregierung noch zwei Leistungsüberprüfungen durchführen zu müssen, möchten die Schülerinnen und Schüler aber auch nicht unter Druck setzen. Die nächsten Klassenarbeiten sollten daher genutzt werden, den Status Quo zu ermitteln um für den weiteren Unterricht klare Förderstrategien erarbeiten zu können und mögliche Defizite frühzeitig zu erkennen. Klassenarbeiten werden allerdings nur durchgeführt, wenn die Schülerinnen und Schüler in Präsenz und Distanz gut vorbereitet sind. Die Fachkolleginnen und Fachkollegen berücksichtigen dabei, dass die Schülerinnen und Schüler im Wechselunterricht in die Schule kommen. Klassenarbeiten werden von den Kolleginnen und Kollegen mit Augenmaß und in vollem Bewusstsein der aktuellen Situation bewertet, so dass Sie sicher sein können, dass pandemiebedingte Einschränkungen Berücksichtigung finden.

Wir beabsichtigen den Elternsprechtag zu verlegen und möglicherweise ein oder zwei andere Nachmittage zur (elektronischen) Kontaktaufnahme anzubieten. Der aktuelle Termin hatte sich aus dem Termin der Versendung von Mahnungen ergeben. Da wir in diesem Jahr nicht mahnen mussten, sind wir also auch in der zeitlichen Gestaltung etwas flexibler. Voraussichtlich werden die neuen Termine im Bereich des 10.-12. Mai liegen. Genauere Informationen dazu bekommen Sie noch.

Am Montag werden wir wieder einen Tag der Testanleitung durchführen, da diese Gruppe von Schülerinnen und Schülern noch keine Selbsttests durchgeführt hat. Auch dieses Mal hat Frau Ertem den Tag wieder organisiert. Wir sind sogar in der glücklichen Lage, drei Tests pro Woche anbieten zu können. Die Stadt Köln hat die sogenannten „Lolli-Tests“ an die Kölner Schulen geliefert, so dass wir mit diesem zusätzlichen Test sogar eine PCR-Pool-Testung durchführen können.

Da die Landesregierung in ihrer Mail vom Mittwoch deutlich formuliert hat, dass die Tests verpflichtend sind, zitiere ich hier aus dieser Mail:

„Testpflicht an Schulen in Nordrhein-Westfalen

Wie oben erwähnt gilt seit dem 12. April nun eine Pflicht zur Testung in den Schulen. Sie ist so formuliert, dass die Teilnahme an wöchentlich zwei Tests zur Voraussetzung für den Aufenthalt in der Schule gemacht wird. Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales hat die dafür erforderlichen Rechtsgrundlagen in der Coronabetreuungsverordnung erlassen. Der aktuelle Verordnungstext ist auf der Webseite des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales allgemein zugänglich:

https://www.mags.nrw/sites/default/files/asset/document/210410_coronabetrvo_ab_12.04.2021_lesefassung.pdf (externer Link)

Ergänzend zu meinen Hinweisen für die Durchführung von Selbsttests möchte ich Ihnen mit Blick auf die Testpflicht mit dieser SchulMail zusätzliche Informationen geben.

An den wöchentlich zwei Coronaselbsttests nehmen alle Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und das sonstige an der Schule tätige Personal teil.

* Für die Schülerinnen und Schüler werden die Coronaselbsttests ausschließlich in der Schule durchgeführt. Es ist nicht zulässig, sie den Schülerinnen und Schülern nach Hause mitzugeben (siehe aber auch Nr. 7 und Nr. 12)

* Für die Schülerinnen und Schüler finden die Selbsttests unter der Aufsicht des schulischen Personals statt. Die wöchentlichen Testtermine setzt die Schulleitung fest (vgl. auch SchulMail vom 15. März 2021).

* Auch die Teilnahme an der pädagogischen Betreuung setzt die Teilnahme an wöchentlich zwei Coronaselbsttests voraus. […]

Über die Teilnahme sowie im Falle eines positiven Testergebnisses unterrichten sie unverzüglich die Schulleiterin oder den Schulleiter oder eine von ihr oder ihm beauftragte Person.

* Wer einen höchstens 48 Stunden alten Negativtest einer anerkannten Teststelle vorlegt, zum Beispiel eines Testzentrums des öffentlichen Gesundheitsdienstes, muss nicht am Selbsttest teilnehmen.

* Die Schulleiterin oder der Schulleiter schließt Personen, die nicht getestet sind, vom Schulbetrieb (in Form des Präsenzbetriebes bzw. der pädagogischen Betreuung) aus.

* Die Schule weist die Eltern nicht getesteter Schülerinnen und Schüler auf ihre Verantwortung für den regelmäßigen Schulbesuch ihres Kindes (§ 41 Absatz 1 Satz 2 Schulgesetz NRW) und die Gefahren für den Schul- und Bildungserfolg hin. Nicht getestete Schülerinnen und Schüler haben keinen Anspruch auf ein individuelles Angebot des Distanzunterrichts.

* Eine Ausnahme von der Testpflicht gilt für die Tage der schulischen Abschlussprüfungen und Berufsabschlussprüfungen. Auch nicht getestete Schülerinnen und Schüler dürfen wegen der besonderen Bedeutung daran teilnehmen. Diese Prüfungen werden aber räumlich getrennt von den Prüfungen getesteter Schülerinnen und Schüler durchgeführt. […]

* Die Schulleiterinnen und Schulleiter weisen Personen mit positivem Testergebnis auf ihre Rechtspflichten zum Umgang mit einem positiven Coronaselbsttest hin (siehe dazu § 13 Coronatest- und Quarantäneverordnung) und informieren das Gesundheitsamt (siehe dazu Nr. 16). Die betroffene Person muss von der Teilnahme am (Präsenz-)Schulbetrieb bzw. der Notbetreuung ausgeschlossen werden. Sie muss sich in der Folge in einem Testzentrum oder bei der Hausärztin oder dem Hausarzt unverzüglich einem PCR-Test unterziehen und kann erst nach Vorlage eines negativen Ergebnisses wieder am Schulbetrieb teilnehmen.

 * Die Schule gewährleistet - soweit erforderlich - die Aufsicht über die in der Schule positiv getesteten Schülerinnen und Schüler, bis die Eltern sie dort abholen oder von einer beauftragten Person abholen lassen.

* Bei einer positiven Corona-Testung in der Schule muss eine Meldung an das zuständige Gesundheitsamt erfolgen. Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales hat jetzt ausdrücklich klargestellt, dass diese Pflicht aus § 6 in Verbindung mit § 8 Abs. 1 Nr. 7 Infektionsschutzgesetz abzuleiten ist. […]“

https://www.schulministerium.nrw/ministerium/schulverwaltung/schulmail-archiv/14042021-schulbetrieb-im-wechselunterricht-ab-montag (externer Link)

Wegen der Lehrendenkonferenz endet der Unterricht am Montag um 13:12 Uhr. Für die Blöcke 5 und 6 werden Pensen gegeben.

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