Elternmail vom 17.02.2021

Nachdem die Landesregierung am Donnerstag in der Schulmail die Eckdaten für den Schulbetrieb ab dem 22.02.2021 veröffentlicht hat, hat sich das Team der Oberstufe und die erweiterte Schulleitung intensiv mit den Umsetzungsmöglichkeiten an unserer Schule beschäftigt. Wir haben hierzu noch einmal die Räumlichkeiten in Augenschein genommen und die Raumverteilung angepasst. Die Schülerinnen und Schüler werden in den Räumen mit sehr viel Abstand an Einzeltischen sitzen.

Wir befinden uns in dem Dilemma, dass das Infektionsgeschehen immer noch unüberschaubar ist, wir aber die Q1 und Q2 wieder im Präsenzunterricht hier im Haus beschulen sollen.

Aus naheliegenden Gründen haben die Abiturientinnen und Abiturienten in unserem Konzept absolute Priorität. Wir werden daher für die Q2 Präsenzunterricht ausschließlich in den 4 Abiturfächern anbieten. In der Praxis bedeutet dies, dass die Leistungskurse hier im Haus durchgeführt werden, wir den Kurs aber je nach Größe geteilt in zwei nebeneinanderliegenden Räumen untergebracht haben. Schülerinnen und Schüler besuchen darüber hinaus nur diejenigen weiteren Kurse, die zu ihren Abiturfächern gehören. Die Schülerinnen und Schüler, die in einem Fach keine Abiturprüfung anstreben, werden mit Pensen versorgt und über ihre Leistung in den Pensen benotet. Details hierzu erhalten die Schülerinnen und Schüler per Teams.

In der Q1 unterrichten wir nach Plan in A- und B-Wochen. Die Stufenleitung nimmt die Einteilung der Schülerinnen und Schüler in diese beiden Gruppen vor und kommuniziert diese. Grundsätzlich werden die Schülerinnen und Schüler in einer Woche präsent im Gebäude unterrichtet und in der nächsten Woche befinden sie sich zu Hause und sind mit Pensen versorgt. Wie hier genau vorgegangen wird, richtet sich nach Fach und pädagogischen Anforderungen. Auch hier werden die Details über Teams kommuniziert.

Wie vorher schon angedeutet, führt diese unterrichtliche Situation in Teilen zu einer besonderen Mehrbelastung insbesondere der Kolleginnen und Kollegen, die wir leider nicht verhindern können. Dieses Modell kann unter Umständen auch Auswirkungen auf den Unterricht der Sek I und EF haben. Wenn die Lehrperson in einem Block im Präsenzunterricht in der Schule gebunden ist, hat sie möglicherweise keine Möglichkeit, im nächsten Block in der Sek I in einer Videokonferenz präsent zu sein. Die Versorgung über Pensen soll in einem solchen Fall sichergestellt werden.

Die Schülerinnen und Schüler bitten wir sehr nachdrücklich FFP2-Masken zu tragen.

Wenn wir alle die Masken ständig und nach Vorschrift tragen, entgehen wir neben einer erhöhten Infektionsgefahr auch der Notwendigkeit der Quarantäne. Dies ist insbesondere in den Abschlussjahrgängen sehr wünschenswert, weil die Gruppen konstant in Präsenz unterrichtet werden könnten.

Ich bitte die Schülerinnen und Schüler zusätzlich, die AHA+L-Regeln in der Schule im Umgang miteinander genauestens zu beachten.

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