Informatik

Das Fach Informatik hat am HMG eine lange Tradition. Bereits in den 80er Jahren des vergangenen Jahrhunderts wurde Informatik als Schulfach etabliert, zunächst in AG's, bald aber auch als Grundkurs in der Sekundarstufe II und im Differenzierungsbereich der Sekundarstufe I.

Unsere damalige Ausstattung bestand aus 10 Rechnern Apple II+ mit zwei Diskettenlaufwerken (jeweils flexible 5¼ Zoll-Disketten à 170 kB) und einem 13'-Monitor mit grüner Schrift. Diese Rechner wurden ausschließlich im Rahmen des Informatikunterrichts genutzt. Programme zur Textverarbeitung, Tabellenkalkulation und Datenverwaltung gab es für den Apple II+ zwar auch schon, für den Unterricht anderer Fächer waren sie aber noch uninteressant.

In der Verwaltung wurde jedoch schon bald das erste Stundenplanprogramm (STUPAS) eingesetzt. Es hatte natürlich nicht im Entferntesten die Leistungsfähigkeit heutiger Programme (Untis).

Aber auch auf diesen Rechnern lief UCSD-Pascal bzw. Turbo-Pascal, die Programmier-sprache, die bis Ende der 90er Jahre im Unterricht eingesetzt wurde.

In den 90er Jahren und den ersten Jahren des neuen Jahrtausends hatten wir regelmäßig Informatik-Leistungskurse. Dies war auch deshalb möglich, weil drei Kollegen sich durch ein Erweiterungsstudium dafür qualifiziert hatten.

Informatik ist eine Grundlagenwissenschaft. D.h., wir befassen uns im Unterricht nicht so sehr mit fertiger Software und erlernen etwa deren perfekte Bedienung, sondern es geht darum zu verstehen, wie Software entsteht, was sie leistet und was man von ihr erwarten kann. Weiterhin geht es darum, die grundlegenden Funktionen eines Computers zu beschreiben und zu verstehen.

 

 

Zurzeit kann Informatik in den Klassen 8 und 9 (G8) und in den Klassen 9 und 10 (G9) im Rahmen des Differenzierungsunterrichts gewählt werden. In der Oberstufe bieten wir das Fach sowohl als Grund- wie auch als Leistungskurs an. Entscheidend für das Zustandekommen eines Leistungskurses ist natürlich eine entsprechende Anzahl von Schülern, die das Fach wählen.

Voraussetzung für eine erfolgreiche Mitarbeit ist die Fähigkeit zum abstrahierenden und logischen Denken, die Bereitschaft am zielstrebigen Ausprobieren und systematischen Experimentieren sowie auch die Bereitschaft, sich ausdauernd – auch zu Hause – mit der Bearbeitung von Problemen mittels Computer zu befassen. Das Lernen der Programmiersprache erfordert auf Grund der klar und eng definierten Regeln am Anfang viel Einsatz und Ausdauer.

Computer und Internet sollten zu Hause zur Verfügung stehen.

Wir verwenden im Unterricht ausschließlich Software, die kostenfrei (im Internet) zur Verfügung steht. Das ist für die Sekundarstufe I z.B. der HTML-Editor „htmledit“, für die Sekundarstufe II das „JDK“ (Oracle) und die Programmierumgebung „BlueJ“. Die Unterrichtsinhalte für die Sekundarstufe II orientieren sich an den Vorgaben des Schulministeriums NRW für das Fach (Zentralabitur, Kernlehrplan GOSt) und können auf den Internetseiten des Schulministeriums eingesehen werden.

 


 

Leistungskonzept

  • Leistungskonzept Informatik

Sekundarstufe I

Sekundarstufe II

 

 

 

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